Der Schriftzug 'Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen neben dem Wappen von Nordrhein-Westfalen

Vision „Klimaneutrales LANUV“

Das LANUV hat sich bereits vor mehreren Jahren auf den Weg gemacht bis 2030 klimaneutral zu werden. Dies bedeutet, dass durch verschiedene Maßnahmen der CO2-Fußabdruck des LANUV nach und nach verringert wird und unvermeidbare CO2-Emissionen anschließend über Klimaprojekte kompensiert werden.

Diesen Weg hat das LANUV durch mehrere Maßnahmen wie die mission E, die Einführung von Elektroautos, die Beschaffung von Ökostrom oder einem energieeffizienten und nachhaltigen Neubau in Duisburg konsequent verfolgt.

Erfolge

Das LANUV ist mit seinen über 1.400 Mitarbeitenden, vielen Standorten und intensiven Labortätigkeiten eine energieintensive Behörde in NRW.

Trotzdem konnten sich schon deutliche Erfolge einstellen, welche in der nebenstehenden Abbildung deutlich werden: Die CO2-Emissionen des Landesamtes gehen sukzessive nach unten!

Besondere Einsparungen lassen sich der Kampagne missionE (2014) und dem Neubau des Standorts in Düsseldorf/Duisburg (2020) zuordnen.

Klimaschutzprojekte und Kompensation im LANUV

Um die klimaschädlichen Folgen unvermeidbarer Emissionen auszugleichen, wird Geld bereitgestellt, mit dem die entsprechende Menge Treibhausgase an einem anderen Ort eingespart werden kann. Man spricht hierbei von Kompensation. Dies geschieht in der Regel durch die Umsetzung von Klimaschutzprojekten. Dies kann den Ausbau erneuerbarer Energien umfassen, die Entwicklung effizienterer Kochstellen für Einheimische in Ländern des globalen Südens, Aufforstungsprojekte, etc.

Das LANUV kompensiert seit dem Jahr 2019 seine Dienstreisen und hat sich hierbei für einen kombinierten Ansatz entschieden: Zusätzlich zu der Kompensation wird ein finanzieller Beitrag für heimische Waldprojekte geleistet – für die Kompensation 2019 beispielsweise vor allem durch Aufforstungen im nordrhein-westfälischen Werdohl.

Energiesparkampagne 2022/2023

Anknüpfend an die Erfolge der missionE, eine Energiesparkampagne die seit dem Jahr 2014 im LANUV durchgeführt wurde, startete zur Heizperiode 2022/2023 eine darauf aufbauende Energiesparkampagne, die sich das erste mal über alle Liegenschaften erstreckte. Das Ziel der Kampagne war, eine langfristige Stromeinsparung von 5% und eine Wärmeeinsparung von 10% gegenüber den Vorjahren zu erreichen. Dies konnte an den Hauptstandorten mit 8% im Strombereich und 17 % im Wärmebereich deutlich übertroffen werden. Die Realisierung erfolgte durch Umsetzung von technischen Maßnahmen, der Durchführung von Bürorundgängen und der Sensibilisierung für ein energiesparendes Nutzerverhalten.